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Pressemitteilung Burg 1

Archiv der Rubrik Euskirchen/Eifel vom 16.02.2001: Weiter

Burg Blankenheim 

Große Projekte für's neue Jahr

Blankenheim - Auf ein außerordentlich arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr konnte der "Verein zur Förderung der Burg Blankenheim" auf seiner Jahreshauptversammlung am Mittwochabend auf der Burg zurückblicken. "Unsere Finanzkraft ist umgekehrt proportional zur Zahl der anwesenden Mitglieder", meinte Vorsitzender Andreas Lange zur Eröffnung der Versammlung, zu der zehn Mitglieder gekommen waren. 
"Die Aktivitäten des vergangenen Jahres, besonders die Herrichtung und Eröffnung des Tiergartentunnels, waren ein voller Erfolg", berichtete Lange. Der Tiergartentunnel sei als neue Blankenheimer Touristenattraktion überall beliebt, andauernd würden Führungen durch das historische Bauwerk veranstaltet. Bei der Freilegung und Restaurierung konnte der Verein dank des erheblichen Einsatzes seiner Mitglieder viel Geld sparen. 
"Bisher hat uns das Projekt rund 156 000 Mark gekostet. Damit sind wir erheblich unter der vorher veranschlagten Summe geblieben", erklärte der Vorsitzende. Dank der Sparsamkeit konnten entgegen der ursprünglichen Planung erheblich mehr Teile des Tunnels freigelegt werden, als einmal vorgesehen war. 1800 ehrenamtliche Stunden leisteten besonders vier Mitglieder ab, denen noch einmal ausdrücklich gedankt wurde. Dies waren Harry Bons, Friedhelm Elsen, Herbert Meyer und Franz Esser. 
In diesem Jahr soll dann der dritte Bauabschnitt in Angriff genommen werden. So will man den ganzen Zulauf von der Quelle oberhalb des Friedhofs, ein Sammelbecken und eine hölzerne Druckleitung in Höhe des Bahnhofs untersuchen und teilweise restaurieren sowie außerdem die gesamte Anlage mit einem archäologischen Wanderweg erschließen. "Eine solches Bauwerk ist in Deutschland, wahrscheinlich sogar in ganz Europa einmalig", sagte Lange. 
Insgesamt rechnet man mit Kosten in Höhe von rund 205 000 Mark für den dritten Bauabschnitt. Neben Eigenleistungen des Vereins sind zur Finanzierung vom Land 40 000 Mark zugesagt. Zur Zeit laufen Verhandlungen mit der NRW-Stiftung, um weitere 40 000 Mark Zuschuss zu erhalten. Die Gemeinde wird Rodungsarbeiten übernehmen. "Wir kriegen das Ding schon hin", zeigte sich Lange optimistisch. 
Die "wichtigste Aufgabe" zur Förderung der eigentlichen Burg ist die Ausschmückung des Rittersaals. "Sie kennen das ja selbst, dort sieht es aus wie in einem Krankenhaus oder einem Großesssaal", erklärte Lange mit Humor. Er hat drei weitere Ritterrüstungen "aus preiswerten Quellen" und mit "ordentlichem Kaufvertrag" erworben, die zur Zeit noch als ungewöhnlicher Büroschmuck dienen und eines Tages auf der Burg eine neue Heimat finden sollen. Eine Innenarchitektin arbeitet an einem Konzept für den Rittersaal, der eventuell auch mit Waffen oder Wappen geschmückt werden soll. Außerdem hat der Fördervereineine höhenverstellbare Bühne gekauft, die innerhalb von zehn Minuten aufgebaut werden kann. 
Geplant ist nun die Anschaffung eines Fahnenmastes und eine bessere Beleuchtung des Burghofes und der Parkplätze. Als Großprojekt hat man sich vorgenommen, zwei Tore im historisch passenden Stil für den alten und den neuen Eingang der Burg anzuschaffen. 
Mit der Hand auf einem dicken Aktenordner voller Belege trug Lange den Kassenbericht vor. "Kaum ein Verein ist in dieser komfortablen Lage", erklärte er angesichts eines Vermögens in Höhe von 43 000 Mark. Doch angesichts der vorgesehenen Projekte werde die Kasse im nächsten Jahr nicht mehr so gut gefüllt sein. Als letzter Teil der Formalien wurde Herbert Tornow, Vorsitzender des Blankenheimer Eifelvereins und "engagierter Mitarbeiter beim Tunnel", als Nachfolger von Bernard Klein als Beisitzer in den Vorstand gewählt. 
"Wir könnten uns zwar selbst loben, das machen wir aber nicht", meinte Lange, nachdem die Versammlung dem Vorstand ausdrücklich für seine umfangreiche Arbeit in einem "rappeligen" Jahr gedankt hatte. Aus den Reihen der Mitglieder kamen dann noch Vorschläge für ein Burgfest oder eine Open-Air-Veranstaltung. Dies will man in Ruhe überlegen.

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